Text 1 (Teil 1)

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Ein Land
WETTER Manche deutsche Politiker würden am liebsten jeden Bürger vor dem schützen.
Das beschreibt die Lage des Landes gut.
Ein Kommentar


1 DAVON WERDEN die heute lebenden Deutschen noch künftigen Generationen
berichten können: Damals, im Januar 2026, , womit niemand
hatte: Es wurde plötzlich Winter in Deutschland. Mit Schnee. Die Deutsche Bahn
im Norden den Fernverkehr , wurden Schulen geschlossen,
das Bundesliga-Spiel St. Pauli gegen Leipzig wurde abgesagt, die „Bild-Zeitung“
berichtete über das „Winterchaos“ – zum Glück warnte der Deutsche Wetterdienst
rechtzeitig vor dem Sturmtief „Elli“.

2 Nicht, dass jemand diese Zeilen falsch versteht: Natürlich dürfen und sollen
Behörden vor Gefahren warnen. Und in manchen Situationen ist es besser, zu Hause
zu bleiben. Auch mit der so Deutschen Bahn kann man in Zeiten eines
sein: können , .

3 Doch das, was in Deutschland geschieht, geht weit über diese
Vorsichtsmassnahmen hinaus. Wer die Berichterstattung verfolgte, musste bald den
Eindruck haben, das Land stehe vor einer Schneekatastrophe wie Ende der
siebziger Jahre, als ganze Dörfer von der waren. Auch
die Massnahmen wirkten .

4 In einer Reihe von Bundesländern fiel die Schule aus, oder die Präsenzpflicht
im Unterricht wurde . Die Bahn stellte den Fernverkehr in
Norddeutschland komplett ein, und was der Bahn-Sprecher dazu im
Fernsehen sagte, klang unfreiwillig komisch: „Wir können uns um unsere Fahrgäste
viel besser in den Bahnhöfen kümmern als .“

5 Auch der Kümmerer-Staat dieser Tage .
Beispielhaft das eine Initiative der oppositionellen im Land
Berlin: Kommende Woche wollen sie im Wirtschafts einen Gesetz
, der die Stadtreinigungsbetriebe des Landes dazu verpflichten soll,
künftig auch die Gehwege der Metropole von Eis und Schnee zu befreien. Bisher
lag die Verantwortung bei den Immobilienbesitzern. Ein jeder und
vor seiner Tür.